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Ende der Waldbrände in Kalifornien nicht in Sicht

Washington dpa) - Die Wald- und Buschbrände in Kali­for­nien wüten weiter: Die örtli­chen Behörden spra­chen am Montag von mehr als 1400 Feuern vor allem im Norden des «Gol­denen Staates» an der US- Westküste.

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Nach zehntägigem Kampf gegen Wald- und Buschbrände in Kali­for­nien sind nach Einschätzung der US-Behörden über 1400 lodern­den Brände weit­gehend unter Kon­trolle.

Brandexperten rechnen damit, dass die Feuer ange­sichts des heißen Sommers erst in einigen Wochen unter Kon­trolle gebracht werden können. Die Wet­ter­vor­her­sagen sagen für die kom­men­den Tage keine oder nur sehr geringe Nie­der­schläge voraus. Der Höhepunkt der Wald­brand­sai­son wird tra­ditio­nell erst Ende Juli und im August erreicht.

Angesichts der ausufernden Brände hatte US-Präsident George W. Bush am Samstag die Region zum Not­stands­gebiet erklärt. Damit können Hilfen für die Löschar­bei­ten sowie finan­zielle Zuwen­dun­gen unbürokra­tisch und schnell orga­nisiert werden. Fast 20 000 Feu­erwehrmänner aus 35 Bun­des­staa­ten sind in Kali­for­nien im Einsatz. Sie kämpfen unter anderem mit über 80 Löschflug­zeu­gen und Hun­der­ten von Hub­schrau­bern gegen die Flammen. Ins­gesamt seien bereits 1500 Qua­drat­kilo­meter Land von den Bränden heim­gesucht, Dut­zende von Häusern zerstört worden, berich­tete der Nach­rich­ten­sen­der CNN. Die meisten Feuer wurden nach Einschätzung der Brand­schutz­exper­ten von Blitzein­schlägen ver­ursacht.

Am Woche­nende wurden im Norden Kali­for­niens zahl­rei­che Sport­ver­anstal­tun­gen wegen der Rauch­schwa­den und des Aschen­regens abge­sagt. Freibäder blieben in manchen Orten ebenso wie Schulen geschlos­sen.

Von den Bränden sind laut CNN zuneh­mend auch Tou­ris­ten-Ziele gefährdet. Am Samstag war bereits der male­rische Ort Big Sur an dem Küsten­schnell­straße zwi­schen San Fran­cisco und Los Angeles eva­kuiert worden. Im Großraum Big Sur wurden zahl­rei­che Häuser beschädigt. Ins­gesamt seien in Kali­for­nien fast 7000 Häuser von Feuern bedroht.

Der kali­for­nische Gou­ver­neur Arnold Schwar­zeneg­ger hat die Kali­for­nier auf­geru­fen, am Natio­nal­fei­ertag am 4. Juli wegen der Tro­cken­heit auf Feu­erwerkskörper zu ver­zich­ten. Es sei «einfach zu gefährlich», warnte er. Er hatte bereits Anfang Juni einen Tro­cken­heits­not­stand in Kali­for­nien aus­geru­fen.

dpa-infocom


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