Marco fliegt nicht in die Türkei
Hannover - Der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte Marco aus dem niedersächsischen Uelzen wird zur Fortsetzung seines Prozesses am Freitag nicht in die Türkei fliegen. Dies gelte auch für die Eltern, teilten seine Anwälte in Hannover mit.
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Am Freitag wird in der Türkei der Missbrauchsprozess gegen Marco aus Uelzen fortgesetzt. Dem heute 18-Jährigen wird vorgeworfen, eine 13-jährige Britin in den Osterferien 2007 in der Türkei sexuell missbraucht zu haben. |
Da die vom Gericht in Antalya angeforderten Gutachten der Verteidigung noch immer nicht vorlägen, sei eine Vertagung wie am letzten Prozesstag Anfang April wahrscheinlich. Damals hatten die Richter entschieden, dass der 18-jährige Marco zur Fortsetzung des Verfahrens nicht mehr erscheinen muss. Der Jugendliche war kurz vor Weihnachten nach achtmonatiger Untersuchungshaft freigelassen worden.
Ihm wird vorgeworfen, im Osterurlaub 2007 in der Türkei die damals 13-jährige Britin Charlotte sexuell missbraucht haben. Marco bestreitet dies und spricht von einvernehmlichen Zärtlichkeiten nach einem Kennenlernen in der Disco. Das Mädchen habe sich zudem als 15-Jährige ausgegeben. Nach einer Anzeige von Charlottes Mutter am 12. April 2007 war Marco in seinem Urlaubshotel festgenommen worden. Die medizinisch-psychologischen Gutachten über das Mädchen und den damals 17 Jahre alten Marco sollen von der Gerichtsmedizin in Istanbul erstellt werden.
dpa-infocom













