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Filmfest Rom mit Al Pacino und Jane Campion

Rom Hollywood-Glamour, europäisches Kino sowie viele italienische Filme stehen auf dem Programm des dritten Filmfestivals von Rom.

Insgesamt werden vom 22. bis 31. Oktober im Auditorium der Ewigen Stadt weit über 200 Filme gezeigt, teilte die Festivalleitung am Mittwoch bei der offiziellen Präsentation mit. 20 Filme stehen im Wettbewerb um den «Goldenen Marc Aurel», darunter der deutsche Streifen «Schattenwelt» der Regisseurin Connie Walther mit Franziska Petri, Ulrich Noethen und Eva Mattes in den Hauptrollen.

«Schattenwelt» erzählt die Geschichte eines ehemaligen RAF- Terroristen, der - aus dem Gefängnis entlassen - versucht, sich ein neues Leben aufzubauen bis die Vergangenheit ihn einholt. Das Herz der dritten Ausgabe des römischen Festivals ist jedoch italienisch: Fünf Streifen stehen für das Land im Wettbewerb, darunter «L'uomo che ama» mit Monica Bellucci über die Liebe aus der Sicht der Männer.

Außerdem sollen Initiativen wie eine Hommage an die römische Schauspielerin Anna Magnani (1908-1973) und eine Ausstellung zum Werk des erst kürzlich verstorbenen Regisseurs Dino Risi der «Bedeutung des italienischen Kinos Rechnung tragen», erklärte der Präsident des Festivals, Gian Luigi Rondi.

Ein weiteres Highlight ist die Weltpremiere der Produktion «8/Huit/Eight» im Auftrag der UN über die Armut in der Welt, der auf dem römischen Filmfest zum ersten Mal in integraler Fassung gezeigt werden soll. Die acht Regisseure aus acht Ländern der Welt - darunter Jane Campion, Gael Garcia Bernal, Mira Nair und Wim Wenders - werden zur Premiere und anschließenden Diskussion mit dem Publikum erwartet. Für Hollywood-Glamour sorgen außerdem Al Pacino und David Cronenberg.

Der 68 Jahre alte Oscarpreisträger Pacino soll für die New Yorker Schauspielwerkstatt «The Actor's Studio» einen Sonderpreis entgegennehmen, während der kanadische Regisseur Cronenberg zur Eröffnung seiner Ausstellung «Chromosomes» erwartet wird. Der diesjährige Sonderpreis für schauspielerische Leistungen, der im vergangenen Jahr Sophia Loren verliehen wurde, geht an die italienische Schauspielerin Gina Lollobrigida.

dpa-infocom


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