IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Lifestyle

Genau hinsehen: Bio ist nicht immer Bio

Berlin Bei Textilien aus Bio-Baumwolle müssen Verbraucher ganz genau hinsehen.

Wird Bekleidung «Bio», «Öko» oder «Organic» genannt, darf die Angabe «aus kontrolliert biologischem Anbau» (kbA) samt dazugehöriger Prozentangabe nicht fehlen.

Die Prozentzahl gibt an, zu welchem Anteil das Kleidungsstück tatsächlich aus Bio-Baumwolle besteht, so der Bundesverband Die Verbraucherinitiative in Berlin.

Allerdings sage «kbA» nichts darüber aus, unter welchen Bedingungen die Baumwolle weiterverarbeitet wurde. Oft komme Baumwolle bei der sogenannten «Textilveredelung» mit zahlreichen Chemikalien in Kontakt.

Anders als bei Lebensmitteln müsse sich bei Bio-Baumwolle ein unabhängiges Gütesiegel erst noch etablieren. Ein Anhaltspunkt für Verbraucher ist derzeit laut dem Bundesverband das neue Label GOTS (Global Organic Textile Standard).

Nach den GOTS-Richtlinien arbeiten den Angaben zufolge in Deutschland im Moment etwa 1000 Betriebe. Die von ihnen hergestellte Kleidung muss zu mindestens 70 Prozent aus Bio-Baumwolle bestehen. Außerdem spielen soziale und ökologische Kriterien bis hin zur Verpackung eine Rolle.

Portal zum öko-fairen Handel(n): www.oeko-fair.de

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
RZ Adventsgewinnspiel