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Devisen: Euro legt im späten Handel leicht zu - enttäuschende US-Daten

NEW YORK - Der Eurokurs ist am Mittwoch im späten Handel wieder über die Marke von 1,40 Dollar gestiegen. Zuletzt wurden 1,4015 Dollar für einen Euro gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,4081 (Dienstag: 1,4303) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,7102 (0,6992) Euro.

Matthew Strauss, Währungsstratege bei RBC Capital Market, begründete die Kursgewinne mit enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA. Dort hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe im September deutlich stärker als erwartet eingetrübt und sich zudem weit von der Expansionsschwelle entfernt.

Gleichwohl war der Euro am Nachmittag nach Veröffentlichung der Daten kurz unter die Marke von 1,40 US-Dollar gefallen. Diesen Kursrutsch erklärten Händler mit charttechnischen Gründen. Anleger hätten bei dieser Marke eine Unterstützungslinie getestet.

Mi, 01. Oktober 2008, 21:36 © Rhein-Zeitung & dpa-infocom
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