In der grünen Hölle soll es heiß werden
Nürburgring Die einen fahren Rennen oder fiebern mit, die anderen fahren ab und feiern: Motorsportfans und Partyvolk sollen sich ab Juni 2009 gleichermaßen auf dem Nürburgring zu Hause fühlen. Fürs Gastronomiedorf "Grüne Hölle" laufen die Arbeiten.
Von DJ Ötzi bis Kastelruther Spatzen oder der Gruppe Ramstein - alles ist denkbar, wenn im Juni 2009 das 35 Millionen Euro teure Erlebnisgastronomie-Dorf "Grüne Hölle" am Nürburgring seine Tore öffnet. Am Samstag war symbolischer Spatenstich für den Gebäudekomplex, der beim Umbau des Nürburgrings zum ganzjährigen Freizeit- und Businesszentrum die Abteilung Spaß und Unterhaltung abdecken soll.
Projektiert wurde die Partymeile in der Eifel von der Düsseldorfer Mediinvest GmbH, die mit Partnern und privaten Geldgebern auch die Finanzierung sichert. Der Komplex im "typischen Eifeldorf-Charakter" verfügt über eine Diskothek für bis zu 1500 Gäste, ein "Brauhaus" für 400 Besucher, Restaurants, Shops, Dorfplatz und Drei-Sterne-Hotel. Das Dorf lässt sich wie ein Saalsystem mit beweglichen Wänden an die Besucherzahl anpassen. Ähnlichkeiten zu Partymeilen wie "Dorf Münsterland" oder "Sauerlandstern" sind beabsichtigt. "Wir bieten aber mehr, haben eine Rennstrecke mit mehr als 300 Veranstaltungen Vis-a-Vis", so Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der Mediinvest.
Seit April wird in der Eifel am "Nürburgring 2009" gearbeitet. Ein 300 Meter langer überdachter Boulevard mit neuer Haupttribüne, Indoor-Arena, Schauräumen der Autoindustrie, Motorsport-Erlebniswelt, dem schnellsten Fahrgeschäft der Welt sowie einem Vier-Sterne-Hotel und einem Feriendorf gehören zum Gesamtkonzept. Eröffnungstermin ist der 11. Juni 2009. 135 Millionen investiert die im Besitz von Land (90 Prozent) und Kreis Ahrweiler befindliche Nürburgring GmbH, 86 Millionen Euro sind privat finanziert.
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