Große Geschirrspüler arbeiten wirtschaftlicher
Berlin/Bonn Geschirrspüler mit Platz für bis zu 15 Gedecke arbeiten wirtschaftlicher als Geräte, in die nur sechs bis zehn Gedecke passen.
Voraussetzung für das Energiesparen sei aber, dass der Geschirrspüler voll beladen wird.
Dies erläutert die Initiative «Hausgeräte Plus» in Berlin. Bei einer Beladung mit zwölf Gedecken verbrauche die Maschine im Vergleich zum Spülen mit der Hand im Schnitt ein Viertel weniger Strom und Wasser, ergab eine Studie der Universität Bonn. Auch der Zeitaufwand sei deutlich geringer: Während das Spülen von Hand bei zwölf Gedecken etwa 80 Minuten in Anspruch nehme, benötige das Ein- und Ausräumen der Maschine nur 15 Minuten.
Gerade beim Einladen gibt es laut der Initiative jedoch einiges zu beachten: Das Geschirr sollte grundsätzlich nicht unter fließendem Wasser vorgespült werden. Grobe Speisereste gehörten einfach in den Mülleimer. Selbst wenn die Maschine noch nicht voll beladen ist, bleibt die Gerätetür besser verschlossen - anderenfalls trocknen die Essensreste an. Geschirr mit Goldrand oder Holzanteilen gehöre zudem grundsätzlich nicht in die Spülmaschine. Teile aus Blech können den Angaben zufolge in der Spülmaschine sogar rosten. Auch Kunststoffe sind nicht zwangsläufig spülmaschinenfest, geeignetes Kunststoffgeschirr besitze eine entsprechende Kennzeichnung.
Tipps zum Spülmaschinen-Kauf stehen in einer neuen Broschüre der Initiative «Hausgeräte Plus». Der Ratgeber «Checkliste für Ihre Kaufentscheidung - Geschirrspüler» kann im Internet kostenlos heruntergeladen werden.
Download der Broschüre: hausgeraete-plus.de/pdf/checkliste_geschirrspueler.pdf
dpa-infocom











