Ärger mit dem Hausverwalter: Meist geht es ums Geld
Bonn Fehler in der Abrechnung und Untätigkeit bei Baumängeln zählen zu den Problemen, die Wohnungsbesitzer am häufigsten mit ihrem Verwalter haben.
Außerdem wird oft über Kungeleien des Verwalters mit Handwerkern und Hausmeistern geklagt.
Das teilt der Verbraucherschutzverein Wohnen im Eigentum in Bonn mit. In den meisten Fällen gehe es um das Geld. So würden beispielsweise Jahresabrechnungen nicht stimmen, oder der Verwalter gewähre keine Einsicht in seine Unterlagen.
Aber selbst bei klaren Verstößen gegen das Wohnungseigentumsgesetz sei ein Verwalter nicht so einfach abzuberufen. Jede Eigentümergemeinschaft sollte ihren Verwalter daher sorgfältig auswählen. Wichtig sei es, vorher Qualifikationen, Referenzen und die Haftpflichtversicherung zu überprüfen. Die Konditionen des Verwaltervertrages sollten genau ausgehandelt werden. Stattdessen ein Standard-Formular zu unterzeichnen, empfiehlt sich nicht. Am besten wird der Vertrag nur auf zwei Jahre abgeschlossen.
«die wohneigentümer e.V.»: www.wohnen-im-eigentum.de
dpa-infocom










