Blumenschnitt und Nadelholz nicht in den Häcksler
München Blumenschnitt und frisches Nadelholz gehören nicht in den Häcksler, da er sonst schneller verstopft.
Dickere Äste mit vielen Verzweigungen schneidet der Hobbygärtner vor dem Häckseln außerdem besser in handliche Stücke.
Dies teilt der TÜV Süd in München mit. Damit das Gerät ohne zu stocken arbeitet, darf nicht zu viel Material in den Trichter gegeben werden. Wer häufig größere Mengen Grünschnitt verarbeitet, sollte überlegen, sich einen hohen Einfülltrichter zuzulegen. Das Gerät sei so zwar schwieriger zu bedienen, das Zerkleinern laufe aber reibungsloser.
Es gibt allerdings auch Geräte, die generell eher zum Verstopfen neigen als andere - zum Beispiel Häcksler mit Messerschneidewerk: Sie blockieren laut TÜV Süd oft und sind recht laut. Dafür arbeiten die Geräte schnell und sind verhältnismäßig günstig. Sie verfügen in der Regel über zwei oder drei Messer, die auf einer rotierenden Scheibe sitzen. Walzenhäcksler sind im Vergleich dazu robuster und leiser, dafür aber auch langsamer und teurer. Eine Walze erfasst das Gartengut, zieht es ein und zermahlt es an einer Druckplatte.
Fallen nur gelegentlich Äste zum Zerkleinern an, reicht ein Häcksler mit einem 230-Volt-Elektromotor aus. Er erfasst den Angaben zufolge Äste mit einer Stärke von 35 bis 49 Millimetern. Geräte mit Starkstrom - also einem 400-Volt-Elektromotor - eignen sich für den professionellen Einsatz. Sie können große Mengen von Ästen mit einer Stärke von bis zu 80 Millimetern häckseln.
dpa-infocom










