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Medikamente können Schlafstörungen hervorrufen

Berlin Arzneimittel können unter Umständen die Ursache von Schlafstörungen sein.

Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin hin.

Besonders Medikamente, die auf das Nervensystem, gegen Bluthochdruck oder Depressionen wirken sowie Schilddrüsenhormone und Appetitzügler riefen unter Umständen Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen hervor.

Mit einem einfachen Test können Betroffene laut ABDA herausfinden, ob eine Arznei Auswirkungen auf ihren Schlaf hat: Nach Absprache mit dem Arzt sollte die Einnahme kurzzeitig ausgesetzt werden. Schläft der Patient dann besser, könnte ein Zusammenhang bestehen. Kann die Arznei nicht abgesetzt werden, helfe es oft bereits, die Hauptdosis statt am Abend am Vormittag einzunehmen. Auch das müsse aber vorher mit dem Arzt besprochen werden.

dpa-infocom


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