Räucherstäbchen können das Krebsrisiko erhöhen
Wiesbaden Bei Räucherstäbchen ist Vorsicht angebracht: Wer zu Hause ständig Räucherstäbchen, -kerzen, -pfannen oder -gefäße brennen lässt, erhöht damit das Krebsrisiko in den oberen Atemwegen, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden.
Ähnlich wie beim Passivrauchen reiche offenbar bereits das Einatmen von rauchhaltiger Umgebungsluft dafür aus. Der eingeatmete Rauch schädige die Zellen, die die Wände der Atemwege bilden. In Folge dessen entwickeln Menschen, die sich regelmäßig und lange in Räumen mit Räucherstäbchen aufhalten, häufiger sogenannte Plattenepithelkarzinome. Auf das Lungenkrebs-Risiko hätten die Stäbchen dagegen keine Auswirkung.
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