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Bei Gelenkschäden: Knorpelersatztherapie entlastet

Hamburg Patienten mit Knorpelschäden profitieren einem Experten zufolge gelegentlich von einer Knorpelersatztherapie.

Mit dieser Behandlung lasse sich der Einbau eines künstlichen Gelenks zumindest hinauszögern.

Das sagt Ulf Lütjohann, Leiter der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Marienkrankenhauses in Hamburg. Das Verfahren eignet sich allerdings nur bei fünf bis zehn Prozent der Patienten. Außerdem sollten sie jünger als 60 Jahre sein.

Auch andere neue Therapie-Entwicklungen böten eine deutliche Entlastung für Patienten mit starken Gelenkschäden. So würden beim Einsatz von künstlichen Gelenken wann immer möglich kurze Schnitte verwendet. Dies schone das Gewebe. Statt 15 Zentimeter an der Hüfte reichten heute oft Schnitte von 5 bis 10 Zentimetern Länge, um die Prothese einzusetzen. Am Marienkrankenhaus in Hamburg werden jedes Jahr rund 150 Knie- und 300 Hüftprothesen eingesetzt.

dpa-infocom


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