IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
 Das Thema des Tages 

Pressekommentare zur Finanzmarktkrise

Hamburg Über die internationale Finanzkrise und die Entwicklung um den angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate kommentieren die Zeitungen im In- und Ausland:

«Nordwest-Zeitung»: «Die Krise nimmt (...) beängstigende Züge an. Bisher galt das Motto: Einige Banken sind so groß, die können gar nicht untergehen. Jetzt deutet sich an: Einige Banken (bzw. deren Risiken) sind so groß, die können gar nicht alle gerettet werden.»

«Südkurier»: «So sehr man es leichtsinnigen Bankern wünscht, dass sie ihre Suppe selbst auslöffeln - der Finanzsektor ist zu wichtig, als dass eine Regierung gelassen beobachten könnte, wie die Branche ins Schlingern gerät.»

«Saarbrücker Zeitung»: «Wirtschaftsbosse halten es meist mit dem Prinzip, die Früchte ihrer Arbeit zu ernten, aber für die Fehler nicht einstehen zu wollen. (...) Diese Vollkasko-Mentalität in den Chefetagen hat erheblich dazu beigetragen, dass die soziale Marktwirtschaft in Deutschland massiv an Glanz verloren hat.»

«Süddeutsche Zeitung»: «Demokratie ist eine Gemeinschaft, die ihre Zukunft miteinander gestaltet. Die Dirigenten der Finanzmärkte haben sich aus diesem Miteinander ausgekoppelt.»

«Neue Osnabrücker Zeitung»: «Das erinnert schwer an alte Beschwörungen zur Sicherheit der Rente. Wenn der Finanzminister nicht einmal Kenntnis von neuen Hypo-Lücken hatte - wie will er ahnen, was bei anderen Banken geschieht?»

«Berliner Morgenpost»: «Die derzeitige Krise bildet nur ein vorläufiges Tal auf dem langen Abstieg in eine Kultur des allgegenwärtigen Misstrauens. (...) Für die Gesetze des Marktes wie der Demokratie gilt: Sie funktionieren nur, wenn sich alle Beteiligten an das Leitbild vom ehrbaren Kaufmann halten, an ein Mindestmaß an Redlichkeit (...).»

«Braunschweiger Zeitung»: «Ist das alles wirklich gerecht, wenn man mit jährlich 30 Milliarden Dollar den Hunger auf der Welt tatsächlich beenden könnte? Während wir dieses Programm für den sterbenden Süden verweigern, wird ein Vielfaches dieser Summe den Finanzmärkten der Reichen geopfert.»

«SonntagsZeitung» (Schweiz): «In nur drei Tagen mussten sieben europäische Staaten fünf Banken vor dem Konkurs retten. (...) Frankreich befindet sich bereits in einer Rezession, die Konjunktur im Euroraum stürzt ab. Aber die Regierungen glauben immer noch, sie kämen ohne koordiniertes Vorgehen durch die Krise.»

«Observer» (Großbritannien): «Es ist ein Beweis für das historische Versagen des politischen Willens, dass die EU-Spitzen erst jetzt - in dieser riesigen Krise - damit beginnen, über ihre ideologischen Schranken zu diskutieren.»

«Der Standard» (Österreich): «Wohin all das führt, scheint derzeit nebensächlich. Ist es aber nicht. Die derzeit hektisch verfügten Rettungsaktionen, gepaart mit sich mehrenden Konjunktur-Stimuli, werden die Volkswirtschaften auf Jahrzehnte hinaus belasten.

dpa-infocom

Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Di.
regenschauer
13·20°
Mi.
regenschauer
11·18°
Do.
regenschauer
7·16°
Fr.
wolkig
10·20°

rz-tickets.de

Regioticker
rz lexikon
klasse intermedial